Der Heilige Berg Áthos
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Landgrenze

Die durch griechisches Militär streng bewachte Landgrenze zum Heiligen Berg liegt rund 2,5 Kilometer außerhalb von Ouranoupoli.

Frangokastello vor der LandgrenzeUm diese zu erreichen, folgt man einfach der Küstenstraße bis zum Ende. Der Weg ist zwar ab Ortsende nur noch eine Schotterpiste, kann aber von Fahrzeugen als auch Fußgängern bequem bis zur Grenzmauer benutzt werden. Er führt an Olivenhainen, Obst- und Gemüsegärten sowie an den Ruinen des Frangokastello, einem der ältesten byzantinischen Klöster, unmittelbar vor der Grenze vorbei, wo bereits die Klosterkirche und auch einige Gräber ehemaliger Äbte entdeckt werden konnten.

Warntafel an der LandgrenzeEtwa auf halbem Weg gelangt man an einen Brunnen, aus dem leider selten ein Tropfen Wasser kommt. Hier befindet sich ein Wegweiser, der einmal die zuvor genannte Strecke geradeaus erwähnt als auch einen Trampelpfad nach rechts, der zunächst direkt am Strand entlang führt. Dieser Pfad ist über die gesamte Länge immer wieder mit kleinen Schildern versehen, die einen Dreizack zeigen. Folgt man diesen, nimmt man in etwa den beschwerlichen Weg zur Grenze, den die ersten Mönche seinerzeit gegangen sind. Festes Schuhwerk sollte dazu auf alle Fälle getragen werden. Wesentlich bequemer - und auch nicht viel weiter - ist auf jeden Fall die zuvor beschriebene Schotterpiste.

Landgrenze zur MönchsrepublikAn der Grenze machen Hinweisschilder eindeutig darauf aufmerksam, daß es hier nicht weitergeht. Der einzige (offizielle) Zugang zur Mönchsrepublik ist über den Hafen Dafni, obwohl ein abgeschlossenes Tor im Grenzzaun anderes verkündet. Zumindest wenn jenseits der Grenzmauer Kleinbusse stehen, deren Zweck man sonst in Frage stellen könnte - jedenfalls wird dieser Zugang vor allem von den zivilen Arbeitern in der Mönchsrepublik genutzt.

Für die Einreise gelten strenge Bestimmungen, die es sicherlich nicht jedem ermöglichen, den Heiligen Berg zu besuchen.

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Michael Brüser
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